Veranstaltungen der Vorjahre

PDFFlyer des Jahres 2016 als PDF

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Samstag, 05. November 2016, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 48, Hörsaal 210

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Stahl im Beton - Spannung garantiert?!

Prof. Dr.-Ing. Matthias Pahn, Fachgebiet Baukonstruktion und Fertigteilbau

Ob Konzerthalle oder Fußballstadion, Brücke oder Tunnel, Einfamilienhaus oder Hochhaus, - all diese Bauwerke haben eine Gemeinsamkeit: Sie können aus dem Verbundbaustoff Stahlbeton hergestellt werden. Beton gilt mittlerweile als Baustoff der Superlative. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff Stahlbeton und wozu benötigt man den Stahl darin? Im ersten Teil der Veranstaltung werden in einer Vorlesung und gemeinsam anhand von kleinen Versuchen die Grundlagen des Stahlbetons erarbeitet. Im Anschluss daran wird das Tragverhalten eines Stahlbetonbalkens anschaulich im Rahmen eines Großversuches im Labor für konstruktiven Ingenieurbau demonstriert.

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Samstag, 12. November 2016, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 48, Hörsaal 210

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Bauphysik - Gebäude werden bunt und blasen die Backen auf

Juniorprof. Dr. Svenja Carrigan, Fachgebiet Bauphysikalische Modellierung

Alle sprechen von Energiewende, die Baubranche realisiert sie. In den vergangenen Jahren hat sich die Bauweise maßgeblich verändert. Moderne, energieeffiziente Gebäude besitzen einen wesentlich geringeren Energiebedarf als Altbauten. Welche Innovationen dazu beitragen wird erklärt und durch Versuche selbst erfahren.

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Samstag, 19. November 2016, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 1, Hörsaal 106

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Aus Abwasser wird Dünger

Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz, Fachgebiet Ressourceneffiziente Abwasserbehandlung

Auf modernen Kläranlagen werden Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor entfernt, um die Gewässer vor Sauerstoffmangel und übermäßigem Algenwachstum zu schützen. Dabei werden aber auch die Nährstoffe, die in der Landwirtschaft für das Wachstum von Pflanzen benötigt werden, dem Stoffkreislauf entzogen. Neue Verfahren ermöglichen es, die Nährstoffe bei der Abwasserreinigung in wertvolle Dünger zu überführen.


Samstag, 26. November 2016, 09:30-14:00 Uhr

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Exkursion

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kurz, Fachgebiet Stahlbau

Lassen Sie sich überraschen!

PDFFlyer des Jahres 2015 als PDF

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Samstag, 07. November 2015, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 48, Hörsaal 210

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Wie funktionieren Brücken?

Prof. Dr.-Ing. Hamid Sadegh-Azar, Fachgebiet Statik und Dynamik der Tragwerke

Brücken gehören zu den ältesten und immer noch spannendsten Betätigungsfeldern von Bauingenieuren. Fast jeder hat schon mal eine Brücke gebaut, doch wie funktionieren Brücken? Warum stürzt eine gut konstruierte Brücke nicht ein? Wodurch kann eine Brücke einstürzen? Neuartige Brücken werden immer leichter, länger und filigraner, aber dadurch bewegen sie sich auch immer stärker. Worauf muss man bei der Konstruktion achten? Im Anschluss an den Vortrag findet ein Brückenbauwettbewerb statt.

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Samstag, 14. November 2015, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 48, Hörsaal 210

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Bauen unter der Erde - Hightech und Abenteuer

Prof. Dr.-Ing. Karsten Körkemeyer, Fachgebiet Baubetrieb und Bauwirtschaft

Seit Anbeginn der Menschheit hat das Bauen unter der Erde die Menschen fasziniert, denn wie damals bedeutet es auch heute noch eine enorme technische und finanzielle Herausforderung für die Ingenieure und alle Beteiligten. Trotz aller Untersuchungen lässt sich das Gebirge niemals vollständig erklären, so dass es darum geht, Risiken zu erkennen und zu minimieren. Auf der anderen Seite ist das Bauen unter der Erde eine absolute gesellschaftliche und infrastrukturelle Notwendigkeit: Beispiele hierfür sind die U-BahnTunnel, Rohrleitungen sowie unterirdische Lager für Gefahrstoffe. Gerade auf dem Gebiet des Bauens unter der Erde hat eine enorme Technisierung stattgefunden, welche erst die Bewältigung schwieriger Geologien und hoher Grundwasserdrücke möglich macht, wie z.B. beim Elbtunnel oder beim Gotthardtunnel. Der heutige maschinelle Vortrieb stellt gegenüber dem händischen Vortrieb oder auch dem Sprengvortrieb eine enorme Weiterentwicklung dar - die heutigen Verfahren sind Hightech. Und dennoch ist das Bauen unter der Erde ein spannendes und aufregendes Abenteuer.

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Samstag, 21. November 2015, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 48, Hörsaal 210

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Wie kommen Licht und Wärme ins Gebäude?

Prof. Dr.-Ing. Sabine Hoffmann, Fachgebiet Facility Management und Technische Gebäudeausrüstung

Ganz selbstverständlich erwarten wir, dass unsere Gebäude gut beleuchtet, im Winter warm und im Sommer kühl sind. Dass Beleuchtung, Heizung und Kühlung von Gebäuden ca. 40 % des Gesamtenergiebedarfs in Deutschland ausmacht, wissen dagegen nur wenige. Für die zukünftige Generationen erlangt die Energieeinsparung aufgrund der Ressourcenknappheit und des drohenden Klimawandels eine immer größere Bedeutung. Wir wollen zeigen, wie Licht und Wärme traditionell bereit gestellt werden und welche neuen Ansätze es gibt, dies effizienter zu tun. Dafür beschäftigen wir uns intensiv mit den Möglichkeiten, die die Solarstrahlung der Sonne zur Bereitstellung von Licht und Wärme birgt.


Samstag, 28. November 2015, 09:30-14:00 Uhr

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Exkursion

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kurz, Fachgebiet Stahlbau

Lassen Sie sich überraschen!

PDFFlyer des Jahres 2014 als PDF

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Samstag, 08. November 2014, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 42, Hörsaal 110

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Brücken - Verbinden, was getrennt ist

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kurz, Fachgebiet Stahlbau

Brücken überwinden Hindernisse. Sie werden damit zu Lebensadern unserer mobilen Gesellschaft.

Vorgestellt werden verschiedene Bauweisen und Brückenkonstruktionen, ihre Herstellung und Montage. Brücken prägen häufig unsere Städte und Landschaften, so dass auch Ihre Gestaltung eine wichtige Aufgabe der Ingenieure ist.


Samstag, 15. November 2014, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 42, Hörsaal 110

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Hochwasser - jedes Jahr das Gleiche?

Prof. Dr. Robert Jüpner, Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft

Hochwasserkatastrophen am laufenden Band?
Jedes Jahr das gleiche bedrohliche Szenario?
Was ist eigentlich Hochwasser?
Wann werden Hochwasser zur Katastrophe?

Vorgestellt werden die Erfahrungen der letzten Jahre und erläutert, wie man mit der Hochwassergefahr leben und sich darauf vorbereiten und schützen kann

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Samstag, 22. November 2014, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 48, Hörsaal 210

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Befestigungstechnik - Erst grübeln, dann dübeln!

Juniorprof. Dr.-Ing. Catherina Thiele, Fachgebiet Massivbau und Baukonstruktion

Was ist ein Schwerlastanker?
Oder ein Verbunddübel?
Was wird in einer bauaufsichtlichen Zulassung geregelt?
Was ist bei der Dübelmontage zu beachten?

Unterschiedliche Befestigungsmittel und ihre Wirkprinzipien werden vorgestellt. Hochleistungsdübel werden montiert und im Labor wird geprüft, welche Lasten diese in Beton und Mauerwerk weiterleiten können. Mit Bemessungssoftware werden die erforderlichen statischen Nachweise erbracht.


Samstag, 29. November 2014, 09:30-14:00 Uhr

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Exkursion

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schnell, Fachgebiet Massivbau und Baukonstruktion

Lassen Sie sich überraschen!

PDFFlyer des Jahres 2013 PDF

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Samstag, 09. November 2013, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 48, Raum 210

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Bauphysik - Gebäude werden bunt und blasen die Backen auf

Prof. Dr. rer. nat. Oliver Kornadt, Fachgebiet Bauphysik und Energetische Gebäudeoptimierung

Alle sprechen von Energiewende, die Baubranche realisiert sie. In den vergangenen Jahren hat sich die Bauweise maßgeblich verändert. Moderne, energieeffiziente Gebäude besitzen einen wesentlich geringeren Energiebedarf als Altbauten. Welche Innovationen dazu beitragen wird erklärt und durch Versuche selbst erfahren.

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Samstag, 16. November 2013, 09:30-13:00 Uhr, Gebäude 42, Raum 110

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Auf Biegen und Brechen - Beton und was dahinter steckt

Juniorprof. Dr.-Ing. Christian Kohlmeyer, Fachgebiet Konstruieren mit Hochleistungsbetonen

Beton ist ein allgegenwärtiger Baustoff. Vom Gehwegpflaster über Hochhäuser bis zur Autobahnbrücke prägt Beton unsere Umwelt. Dabei nehmen wir in der Regel nur die Oberfläche wahr. Doch was steckt dahinter? Aus was besteht Beton? Was ist Stahlbeton oder Spannbeton? In jüngster Zeit ist sogar die Rede von Hochleistungsbeton.

Im ersten Teil der Veranstaltung werden zunächst die baustoffbezogenen Grundlagen ausgehend von den Betonbestandteilen und deren zweckmäßiger Zusammensetzung (Betonrezeptur) über das Mischen bis zur Verarbeitung des Betons erörtert. Anhand von kleinen Versuchen und einem kurzen Ausflug in die Technische Mechanik wird das Wesen des Bewehrens, d.h. des Einlegens von Stahlstäben in den Beton, erläutert.

Im zweiten Teil der Veranstaltung, der im Labor stattfindet, wird mit einem Großversuch gezeigt wie sich ein Stahlbetonbalken unter Belastung verhält und was schließlich zum Versagen führt.

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Samstag, 23. November 2013, 09:00-13:00 Uhr, Gebäude 42, Raum 110

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Brandschutz - Was ist das?

Prof. Dr.-Ing. Dirk Lorenz, Fachgebiet Baulicher Brandschutz

Brände sind eine Gefahr für Mensch und Tier. Große Ereignisse schärfen das Bewusstsein. Was ist ein Brand? Was wird getan um Brände zu vermeiden? Wie kann man sich schützen? Wir bieten einen Überblicke und zeigen welche Aufgaben Bauingenieure bei der Vorbeugung von Bränden übernehmen können.

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Samstag, 30. November 2013, 09:30-13:00 Uhr

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Exkursion

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schnell, Fachgebiet Massivbau und Baukonstruktion

Wir besichtigen gemeinsam vier Brücken der Autobahnen A 6 und A 63. Den Mittagsimbiss bieten wir im Hohlkasten einer Autobahnbrücke an!

Ankündigung der Exkursion

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PDF Flyer des Jahres 2012 als PDF

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Samstag, 03. November 2012, 09:30-13:00 Uhr

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Wie funktioniert eigentlich Stahlbeton?

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schnell, Fachgebiet Massivbau und Baukonstruktion

Stahlbeton wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts in fast allen Bauwerken verwendet. Aber wie funktioniert das Zusammenspiel von Stahl und Beton? In einer Vorlesung berichten wir über Grundlagen und bei einem Großversuch im Labor kann das Tragverhalten bis zum Bruch beobachtet werden.


Samstag, 10. November 2012, 09:30-13:00 Uhr

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Kann man Hochwasser managen?

Prof. Dr. Robert Jüpner, Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft

Hochwasser ist eine reale Gefahr und bedroht Menschenleben. Weltweit verursachen Hochwasserereignisse immense Schäden. Kann man Hochwasser voraussagen? Wie kann man sich schützen? Und warum sind wir Bauingenieure dabei gefragt? Wir bieten Einblicke aus der Sicht eines Hochwassermanagers – mit vielen Bildern, Videos und anschaulichen Erläuterungen


Samstag, 17. November 2012, 09:00-14:00 Uhr

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Exkursion Hochwasserschutz – Mainz

Prof. Dr. Robert Jüpner, Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft

Mit dem Bus fahren wir von Kaiserslautern-Hbf nach Mainz zur Hochwasservorhersagezentrale des Landes Rheinland-Pfalz. Dort wird die Hochwasservorhersage und Hochwasserfrühwar-nung praktisch vorgeführt. Anschließend geht es zum Zollhafen Mainz, wo das hochwasserangepasste Bauen "live" erlebt werden kann. Abschließend steht der Polder Ingelheim am Rhein auf dem Programm. Die Rückankunft in Kaiserslautern ist für 14:00 Uhr geplant.

Bilder


Samstag, 24. November 2012, 09:30-13:00 Uhr

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Moderne Abwasserreinigung als Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz

Prof. Dr.-Ing. Theo Schmitt, Dr.-Ing. Henning Knerr, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft

Seit mehr als 100 Jahren wird Abwasserreinigung betrieben, um unsere Gewässer und die Umwelt gegen zu starke Verschmutzungen zu schützen. Die Problemstoffe und die Lösungsansätze haben sich seither stetig verändert. Wie moderne Abwasserreinigung funktioniert, erläutern und zei-gen wir in einer Vorlesung, in Laborversuchen, mit unserer Versuchsanlage und auf der Kläranlage.

PDF Veranstaltungsunterlagen (kennwortgeschützt)

Samstag, 05. November 2011, 09:30-13:00 Uhr

Faszination Brückenbauwerke - Eine Tragwerksanalyse

Prof. Dr.-Ing. habil. Sven Klinkel

Eine Brücke ist ein Bauwerk zum Überspannen von Hindernissen beziehungsweise zum Führen von Verkehrswegen. Die Geschichte des Brückenbaus beginnt mit Steinen, hölzernen Planken und umgestürzten Bäumen, die als Brücken mit geringer Spannweite kurze Distanzen überwanden. Heutige Brückenbauwerke haben längen von mehreren Kilometern und Spannweiten bis 1991 Metern. Eine Kernaufgabe der Bauingenieure ist der Nachweis der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit solcher Tragwerke. Dazu bedienen sie sich moderner computergestützter Berechnungsverfahren. So sind Bauingenieure maßgeblich an der Entwicklung von neuen, innovativen Berechnungs-methoden, wie z.B. der Finite-Element-Methode, beteiligt. Diese genauen Berechnungsverfahren ermöglichen es, künftige Bauwerke sicherer, dauerhafter, eleganter und umweltschonender herzustellen. Sie erlauben die Konstruktion von immer ausgefalleneren Tragwerken. Lassen Sie sich von der Statik der Brückenbauwerke begeistern. Die Funktionsweise der statischen Systeme wird an einfachen Beispielen erläutert. Im Anschluss wird ein kleiner Brückenbauwettbewerb durchgeführt.

Zu der Veranstaltung ist ein Artikel in der Tageszeitung "Die Rheinpfalz" erschienen: Link.

Bilder von der Veranstaltung

PDF Artikel aus der Rheinpfalz (Beilage Marktplatz Kaiserslautern) vom 09.11.2011 als PDF

Samstag, 12. November 2011, 09:30-13:00 Uhr

Verkehrssicherheit - ein aktuelles Thema der Verkehrsplanung

Vertr.Prof. Dr.-Ing. Ulrike Reutter

Die Anzahl an Verkehrstoten auf den Straßen in Deutschland sinkt erfreulicherweise von Jahr zu Jahr kontinuierlich. Starben 1970 noch rund 21.000 Menschen auf den Straßen der damaligen Bundesrepublik Deutschland, so wurden im Jahr 2010 noch 3.651 Personen im Straßenverkehr getötet - immer noch durchschnittlich 10 Menschen täglich. Deshalb bleibt die Verbesserung der Verkehrssicherheit nach wie vor ein wichtiges Ziel. Dazu leisten auch Bauingenieurinnen und Bauingenieure Beiträge durch Optimierung beim Entwurf von Straßen und Knotenpunkten, durch Verkehrslenkung oder Verkehrsregelung. Anhand von aktuellen Projekten aus Praxis und Forschung wird gezeigt, wie Maßnahmen der Verkehrsplanung für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Straßen sorgen. In eigenen Versuchen können die Schülerinnen und Schüler selbst erfahren, wie solche Maßnahmen wirken.

Bilder von der Veranstaltung

Samstag, 19. November 2011, 09:30-13:00 Uhr

Gebäudethermografie - Ein Werkzeug zum Energiesparen

Juniorprof. Matthias Pahn

Über ein Drittel der Energie wird in Deutschland im privaten Sektor verbraucht. Davon werden 75% in Haushalten zur Erzeugung von Raumwärme aufgewendet. Ein Grund für diesen großen Anteil sind Wärmeverluste, welche während der Heizperioden über die Gebäudehülle entstehen. Das gilt insbesondere für ältere Gebäude mit einem nur unzureichend gedämmten Wand- und Dachaufbau und konstruktiven Wärmebrücken an Balkonen und im Kellerbereich. Eine Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäude kann neben dem Einsatz erneuerbarer Energien und effizienter Gebäude- und Lichttechnik maßgeblich durch die Verbesserung des Wärmeschutzes erfolgen. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise wird die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden eine immer wichtigere Aufgabe für zukünftige Bauingenieure/-innen. Zur Ortung von Baumängeln oder bei der Erstellung eines Sanierungskonzeptes für einen Altbau stehen dem Ingenieur moderne Vor-Ort-Prüfverfahren zur Verfügung. Die Dichtigkeit eines Gebäudes kann mit dem Blower-Door-Test überprüft werden. Ein sehr praktisches, bildgebendes Verfahren zur Visualisierung von Wärmeverlusten ist die Thermografie. Deren physikalische Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten werden an praktischen Beispielen demonstriert und erläutert.

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Samstag, 26. November 2011

Exkursion

Großbrücken im Raum Kaiserslautern

Treffpunkt ist um 9:30 Uhr an der P+R Bushaltestelle in der Gottlieb-Daimler-Straße am großen Parkplatz hinter Geb. 42. Plan siehe PDF-Datei.

PDF Ankündigung Baustellenexkursion als PDF

Bilder von der Veranstaltung

Videos von der Veranstaltung zum Download ( MP4-Format ):

20111126-Exkursion-00154.mp4 - 50.6 MB
20111126-Exkursion-00156.mp4 - 35.1 MB
20111126-Exkursion-00157.mp4 - 32.2 MB
20111126-Exkursion-00158.mp4 - 34.4 MB
20111126-Exkursion-00159.mp4 - 26.7 MB
20111126-Exkursion-00160.mp4 - 44.8 MB

Samstag, 06. November 2010, 09:30-13:00 Uhr

Sichere Tragwerke – vom Spiel mit dem Risiko

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schnell, Fachgebiet Massivbau und Baukonstruktion

Beim Bauen geht es immer darum, sehr hohe Sicherheit mit wirtschaftlich vernünftigem Aufwand zu ermöglichen. Nur sehr selten kommen in Deutschland Menschen durch einstürzende Gebäude zu Schaden. Aber ein Restrisiko besteht immer. BauingenieurInnen werden also verantwortungsvolle Entscheidungen abverlangt. Um ausreichenden Sicherheitsabstand zum Einsturz eines Gebäudes halten zu können, muss man wissen, wann seine Tragfähigkeit erschöpft ist. Anhand eines Stahlbetonbalkens wird in einem Großversuch gezeigt, wann und wie Bauteile zu Bruch gehen – und wie man das Versagen vorhersagen kann.

PDF Veranstaltungsunterlagen (kennwortgeschützt)

Samstag, 13. November 2010, 09:30-13:00 Uhr

Bauen unter der Erde – Hightech und Abenteuer

Prof. Dr.-Ing. Karsten Körkemeyer, Fachgebiet Baubetrieb und Bauwirtschaft

Seit Anbeginn der Menschheit hat das Bauen unter der Erde die Menschen fasziniert, denn wie damals bedeutet es auch heute noch eine enorme technische und finanzielle Herausforderung für die Ingenieure und alle Beteiligten. Trotz aller Untersuchungen und Erkundungen lässt sich das Gebirge niemals vollständig erklären und erfassen, so dass es darum geht, Risiken zu erkennen und zu minimieren. Auf der anderen Seite ist das Bauen unter der Erde eine absolute gesellschaftliche und infrastrukturelle Notwendigkeit: Beispiele hierfür sind die U-Bahn-Tunnel, Eisenbahn- und Straßentunnel, Rohrleitungen sowie unterirdische Lager für Gefahrenstoffe und Energie usw. Gerade auf dem Gebiet des Bauens unter der Erde, des untertägigen Bauens hat eine enorme Technisierung stattgefunden, welche überhaupt erst die Bewältigung schwieriger Geologien und hoher Grundwasserdrücke möglich macht, wie z.B. beim Elbtunnel oder Gotthardtunnel. Die heutigen Techniken sind mit dem händischen Vortrieb oder dem Sprengvortrieb, wie er vor 100 Jahren praktiziert wurde nicht mehr gemein – die heutigen Verfahren sind Hightech und dennoch ist das Bauen unter der Erde spannend und aufregend.

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Samstag, 20. November 2010, 09:30-13:00 Uhr

Nachhaltige Sanitärsysteme – neue Lösungen für ein (nur scheinbar) gelöstes Problem

Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft

Die Bereitstellung von hygienisch einwandfreiem Trinkwasser in Verbindung mit menschenwürdigen und umweltgerechten Sanitärbedingungen ist weltweit eine der großen Zukunftsaufgaben, die auch Eingang in die Milleniumsziele der UNO gefunden hat. Zukünftig werden immer mehr Menschen, auch in Industrie- und Schwellenländern, von Wasserknappheit betroffen sein. Hieraus leitet sich die Notwendigkeit zur Entwicklung und konzeptionellen Neuausrichtung der Sanitärsysteme ab. Aktuelle Forschungsarbeiten zielen auf Ressourcen schonende Abwasser- und Sanitärkonzepte mit Schließung von Wasser- und Stoffkreisläufen. Beispielhaft wird das BMBF- Verbundvorhaben KOMPLETT vorgestellt, in dem vom Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft mit universitären und industriellen Projektpartnern Lösungsansätze zur weitestgehenden Wiederverwendung von Grauwasser (häusliches Abwasser ohne Fäkalien) und Schwarzwasser (fäkalienhaltiges Abwasser) erarbeitet wurden.

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Samstag, 27. November 2010, 09:30-13:00 Uhr

Exkursion zur Baustelle "Erweiterung B10" und Begehung der Blümeltalbrücke bei Pirmasens

Lasst Euch überraschen.

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